Jagdhundemodul BEJV 2017

124 „Jungjäger und Jungjägerinnen (JJ)“ trafen sich am 7. Mai 2017 im Regionalen Kompetenzzentrum (RKZ) Spiez bei nasskaltem Wetter zum jährlichen „Jagdhunde Modultag“ der Jungjägerausbildung des Berner Jägerverbandes. Dieser in der Jungjägerausbildung bedeutende Anlass war auch dieses Jahr perfekt organisiert und bot den angehenden Jägern und Jägerinnen einen umfassenden Einblick in alle Facetten des Jagdhundewesen. Die professionell durchgeführten administrativen Vorbereitungen des Sekretärs Peter Michel ermöglichten einen reibungslosen und speditiven Tagesablauf.

Walter Stoller, alt Präsident der Jagdhundekommission des Berner Jägerverbandes, begrüsste um 08.00 Uhr die JungjägerInnen im Namen des gesamten Organisationsteam. Besonders begrüsste er seinen Nachfolger Marc Beuchat der ihn nach 16 Jahren in diesem Amt ablöste.
Der Ausbildungstag gliederte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Im 75minütigen Theorieteil wurde den angehenden Jägern durch die Referenten Miriam Willmann und Marc Beuchat im ersten Teil dargelegt, worauf es bei der Wahl und Herkunft des Hundes ankommt und was in der Haltung zu beachten ist. Im zweiten Teil wurde das  Verhalten und die Entwicklung des Hundes aufgezeigt und was dies für die Ausbildung bedeutet.   
Im praktischen Teil erfuhren die Teilnehmenden von Hundeführer Stefan Zwygart, welche Ausbildungs- und Gebrauchsgegenstände für die Jagdhundeausbildung und -führung zur Anwendung kommen und wie diese richtig eingesetzt werden. Die Hundeführer Jürg Arn und Franz Gobeli zeigten auf, worauf es bei einer Nachsuche ankommt und was es speziell zu beachten gilt.
Besonderen Anklang fand die praktische Vorführung einer fiktiven Nachsuche auf einen verletzten Fuchs mit einem Deutsch Drahthaar bis zu einer Röhre, wo das Einschliefen des Fuchses improvisiert wurde. Dort kam dann ein Jagdterrier zum Einsatz, der den Auftrag hatte, den verendeten Fuchs aus der Röhre zu ziehen.
Die imposante Vorführung von 50 Jagdhunderassen der verschiedenen FCI Gruppen durch Miriam Willmann rundete den interessanten, aber für alle Beteiligten auch anspruchsvollen Ausbildungstag ab.  
Bei der Verabschiedung ging Marc Beuchat auf die Erreichung der Lernziele ein und wünschte den JungjägerInnen, dass sie sich bei ihrer Ausbildung nicht nur auf das Bestehen der Prüfung beschränken, sondern diese Zeit nutzen um möglichst viele Erfahrungen zu gewinnen um dann die Jagd umso besser geniessen zu können.
Die JungjägerInnen verdankten den grossartigen Tag mit einem herzlichen Applaus.   

 

 

Ruedi Stoller, Jagdhundekoordinator Berner Oberland

 

 

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